Kai Niggemann und Nils Quak – Ein Abend am modularen Synthesizer

MC-60 and digital | Releases December 17
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The modular synthesizer offers an inexhaustible variety of possible interconnections. Amongst gate and trigger, inbetween 0 and 5 volt, Kai Niggemann and Nils Quak did experiment with their instruments in may 2016 at Makroscope. This recording is a documentation of their individual approach to the modular sound. Kai played his Buchla 200e Electric Music Box, while Nils utilized a Eurorack Modular System, a Ciat Lonbarde Plumbutter as well as Native Instruments Reaktor. Kai Niggemann performed first, followed by Nils Quaks concert.

The artwork of the tape incorporates copy art by Gabriele Klages that arose from the Makroscope. The Makroscope in Mülheim an der Ruhr is a multidisciplinary hub for art and technology, as well as Ana Ott’s yearslong main venue for leftfield music.


SCULPTURE – FORM FOAM

In cooperation with Shiny Toys Festival, we are releasing FORM FOAM by Sculpture, the opto-musical agglomerate made up of Dan Hayhurst (music), and Reuben Sutherland (animation).

  • 12″ Animated Picture Disc
  • Out November 18
  • Distributed by Cargo Records
  • Pre-order here

FORM FOAM isn’t only a record with music on it, it’s also a movie on your turntable. Continue reading

Vorwort zum Shiny Toys Festival 2016

Zum zweiten Mal nimmt das obskure Kleinstlabel Ana Ott am Kuratorium des Shinytoys Festivals teil. Die Verbindung der beiden Spielplätze feiern wir mit der Veröffentlichung einer audiovisuellen Schallplatte der Shiny Toys-Stammgäste Sculpture. Das Duo Hayhurst/Sutherland steht wie wohl niemand sonst für eine grenzenverachtende Melange aus analog und digital, aus audio und visuell. Ihre Kunst nutzt Techniken aus der Vorzeit des Kinos ohne Rücksicht auf die vom Hersteller intendierte Funktion eines Plattenspielers, einer Videokamera oder eines Stroboskops.

Dem Impetus des Festivals, in solch spielerischen Modifikationen jener philosophischen Spielzeuge, denen die Convention ihren Namen verdankt, neue erhellende Effekte zu erzielen, ist eine Kritik der Kulturindustrie inhärent, die auch bei vielen Ana Ott-Musikern – mal bewusst, mal unbewusst – eine Rolle spielt. Das zeigt sich besonders deutlich, wenn im vermeintlichen Missbrauch von Musikinstrumenten zur Geräuscherzeugung einerseits und historischer Bürokommunikation zur Erschaffung von Copy Art andererseits, die Werkzeuge der warenproduzierenden Gesellschaft als künstlerische Ausdrucksmittel zweckentfremdet werden. Das Kunstwerk in Zeiten des Remixes und der Fotokopie wird von Punks aller Couleur schon seit Jahrzehnten als Gelegenheit nicht nur zur Partizipation, sondern zur subversiven Neubesetzung der Begriffe genutzt. Weiterlesen