Das Makroscope ist ein neues soziales Zentrum in Mülheim, das sich dem interdisziplinären sowie experimentellen Umgang mit Medien und audiovisueller Kunst widmet.

Neben dem USEUM für Kunst und Technik haben hier unter anderem das Shiny Toys Festival und wir selbst unser Hauptquartier. Es finden wechselnde Ausstellungen und Workshops statt, außerdem unsere Konzertreihe für abseitige Musik.

Shiny Toys ist ein jährliches Festival für auditive, visuelle und audiovisuelle Künste im Ruhrgebiet.

Das Festival will Gegenüberstellen, Vernetzen, Hinterfragen und Überraschen.Es entsteht ein temporärer Brennpunkt zwischen diversen künstlerischen Disziplinen in unterschiedlichen Aggregatzuständen. Ana Ott kuratiert seit 2015 das musikalische Programm des Festivals.

Im Makroscope befindet sich die Sammlung von Objekten und Werken zur Entwicklungsgeschichte der Fotokopie bis zur zeitgenössischen Copy Art – das USEUM.

Das Museum für Fotokopie wurde 1985 von Klaus Urbons eröffnet. Ziel war es, ein internationales Forum und Medienlabor für die Technikgeschichte und Kunst der Fotokopie zu schaffen, mittlerweile erweitert um audiovisuelle Technologien. Kein graues Bürozeug sondern überraschend spannend. Sehr viele Infos gibt’s HIER – noch mehr (und bestimmt ein Plausch über Walter Benjamin und Co) ist natürlich vor Ort zu haben.

Die RaumZeitPiraten sind ein Künstlerkollektiv und fortlaufendes Projekt von Tobias Daemgen, Jan Ehlen und Moritz Ellerich.

Mit selbstgebauten, optoakustischen Instrumenten missbrauchen und remixen sie uralte und hochmoderne auditive und visuelle Technologien für ihre alchemistischen, organisch improvisierten Licht und Klang Architekturen.

Ihre Aktivitäten sind auf spielerisch experimentelle Verknüpfungen von Klang, Bild, Objekt, Raum und Zeit ausgerichtet mit denen sie sich auf eine wechselseitig erweiternde Multimedia-Performance-Surround-Raumschiff-Laboratoriums-Reise zwischen Wissenschaft und Fiktion begeben.

Alles weitere, vor allem tolle Bilder und Videos: HIER.

Ein Kobl ist das Nest eines Eichhörnchens, oder, wie in diesem Fall, die Fundgrube der Künstler und Designer Simon Mellnich und Oliver Mark. 

Die Leidenschaft der beiden Nostalgiker gilt vergessenen Zeitzeugen aus Holz, Metall und Stoff – und den Geschichten, die sie erzählen. Wenn man Simon und Oliver kennen lernt erfährt man mit etwas Glück sogar von den abenteuerlichen und selbst schon höchst kreativen Wegen, auf denen die Schätzchen ins Kobl-Lager gefunden haben.

Das Lager an sich ist schon eine Show. Über die Jahre sind hunderte Industriemöbel, Designklassiker, antike Gebrauchsgegenstände und Werkzeuge zusammen getragen worden. Von der 50 Jahre alten Landkarte aus dem Erdkundeunterricht, über Stempelkästen, Leuchtreklamen und Laborgeräte, bis hin zu den ersten Macintoshs oder eben Freischwinger und Co.

Simon und Oliver belassen die Objekte im Urzustand und bereiten sie schonend und liebevoll auf oder interpretieren sie als abgefahrene Installationen ganz neu – wie zum Beispiel das bewohnte Sofa oder das modifizierte Klavier. Wtf!

Sortiment und Kontakt HIER.